1. Teilnehmende

Anwesend waren 34 Teilnehmende und 1 Hund.
Angela, Wilhelmshaven; Bernd, Nordhorn; Burkhard, Hannover; Christine, Frankfurt; Corinna, Pforzheim; Daniel, Freistatt; Dirk, Freistatt; Hasso, Hannover; Hanne-Lore, Lüneburg; Harald, Aalborg DK; Hari, Freistatt; Hwayda & Peter, Altenkirchen; Ilse, Köln; Janina, Berlin; Jens, Freistatt; Jürgen, ANW, Karsten, Mainz; Marcus, Hannover, Markus, Frankfurt, Markus, Neumünster; Micha, Waldbröl; Michael, Berlin; Mike, Waldbröl, Mirco, Frankfurt, Norbert, Edewecht; Regina, Wien; Timo, Freistatt; Uwe, Lüneburg; Werner, Berlin sowie Hund Arco
sowie als Unterstützende: Frank & Janine, Freistatt, Stefan, Berlin

Gäste: Johanna Tschautscher, Linz

Entschuldigt: André, Hamburg; Andreas, Wien; Alexandra, Frankfurt; Annette, Hannover; Olaf, Berlin, Susi, Nürnberg

2. Kälte-Aufruf

Angesicht der gegenwärtigen Kälte mit Minustemperaturen regt Jürgen (ANW) an, einen Kälte-Aufruf zu formulieren und zu verbreiten. Der Aufruf wird gemeinschaftlich erarbeitet und noch in der Nacht vom 01. auf den 02.03.2018 verbreitet. (Siehe Anlage 1 Aktuelle Kälte ist lebensgefährlich für obdachlose Menschen - ein Aufruf zur HilfeAktuelle Kälte ist lebensgefährlich für obdachlose Menschen - ein Aufruf zur Hilfe)

3. Gespräch über Vereins-Struktur und Vereinsgründung

Das Thema Vereinsgründung zwecks Geldbeschaffung für die Weiterführung des Projekt Wohnungslosentreffen wird diskutiert. Es gibt einen ersten Entwurf einer Satzung, aber noch eine Reihe offener Fragen:

  • Verhältnis von wohnungslosen und ehemals wohnungslosen Mitgliedern zu anderen Mitgliedern (z.B. nicht-wohnungsloser, Förderer, Institutionen)
  • Machtfragen und Haftungsfragen
  • wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen Selbstvertretung Wohnungsloser (Vollversammlung) und Verein
  • passives und aktives Stimmrecht
  • Zusammensetzung des Vorstands
  • Verhältnis von Verein, Vorstand und Geschäftsstelle

Die Gruppe war sich weitgehend einig, sich mehr Zeit für eine Gründung zu nehmen und die einzelnen Fragen schrittweise anzugehen und ggf. (Rechts-)Beratung von Experten dazu einzuholen und auch Vertreter potentieller Förderer einzubeziehen.
Nach Möglichkeit soll noch vor dem Wohnungslosentreffen 2018 eine Schulung zu diesen Fragen organisiert werden.
Das bedeutet aber, dass die Stiftung Bethel (und evtl. Diakonie Oberbayern - Herzogsägmühle) als Veranstalter 2019 weiter mit Aufgaben der Geldbeschaffung und Organisation übergangsweise betraut sein werden und einen entsprechenden Auftrag brauchen.

 4. Informationsaustausch der Teilnehmenden

Die Teilnehmenden berichten wie folgt:

  • Jürgen, ANW: Schon jetzt eine sehr große Resonanz auf den gestern erarbeiteten Kälte-Aufruf, wird intensiv weiter verbreitet
  • Hwayda, Altenkirchen: Bietet an, auf dem Wohnungslosentreffen 2018 kostenlos Haare zu schneiden. Bedarf ist vorhanden.
  • Burkhardt, Hannover: Braucht Unterstützung im Zurechtkommen mit Smartphone und Handy. Das könnte auch ein Kurs auf dem Wohnungslosentreffen 2018 sein
  • Ilse, Köln: Bringt zum Wohnungslosentreffen 2018 eine Physiotherapeutin evtl. mit.
    Vom 23.-27. Mai 2018 ist in Köln eine Dauermahnwache unter dem Titel „Soziale Kampfbaustelle“ gegen alles geplant. Wir wollen das weiter verbreiten und zur Teilnahme aufrufen.
  • Timo, Freistatt: Ist in Ausbildung. Kann den Fahrdienst zum Wohnungslosentreffen nur am Wochenende übernehmen.
  • Werner, Berlin: Ist gesundheitlich etwas angeschlagen. Möchte das Thema Stadtguide weiter verfolgen. Stefan bietet an, dazu ein Werbevideo zu drehen.
  • Angela, Wilhelmshaven: Vom SOS-Kinderdorf in Wilhelmshaven können wir lernen, dass sie zu einer digitalen Unterschriftensammlung aufrufen. Angela hat das know-how, ihr fehlt allerdings die Technik. Digitale Unterschriftensammlung sollten wir als Kompetenz im Wohnungslosentreffen auch starten können. Daniel kennt sich damit auch aus. Eine Anwendung wäre der Tag der obdachlosen Frau am 21.12. ein jeden Jahres. Angela, Daniel und Stefan treffen sich zu einem Umsetzungstermin.
  • Corinna, Pforzheim: Ordnungsrechtlich untergebrachte Menschen in Offenburg werden entmietet und müssen sich eine eigene Wohnung suchen und verlieren, sobald sie in eine eigene Wohnung einziehen, den Leistungsbezug. Corinna schickt die Meldung und das wird über die Webseite Wohnungslosentreffen verbreitet.
  • Norbert, Edewecht: Stellt sein Rucksackprojekt vor und hat Angela dafür als Mitstreiterin gewonnen. Es gibt schon erste Termine im April.
  • Hari, Freistatt: In den Medien wird über wohnungslose Menschen klischeebehaftet berichtet, Wohnungslose werden als Alkoholiker dargestellt. Hier müssen die Medien in die Verantwortung genommen werden, diskriminierende Darstellungen verstoßen gegen Menschenrechte
  • Mike, Waldbröl: Zieht um nach Edewecht.
  • Micha, Waldbröl: Im Mai 2018 feiert die Diakonie Oberberg ihr Sommerfest. Teilnehmende vom Wohnungslosentreffen sind eingeladen, eine Übernachtung könnte organisiert werden. Micha gibt den konkreten Termin noch bekannt.
  • Michael, Berlin: Auswertungs- und Nachbereitungstreffen des Treffens der Menschen mit Armutserfahrungen für den 17. und 18. April 2018 in Berlin geplant. Chancen zur Einbeziehung der Leute für die Vorbereitung des kommenden Treffens der Menschen mit Armutserfahrungen. Von uns mit dabei: Ilse, Köln; Angela, Wilhelmhaven; Werner, Berlin; Dirk, Freistatt, Michael, Berlin. Hier in Freistatt Gelegenheit zur Verständigung nutzen.
    EMIN - Quer durch Europa-Busprojekt mit Stationen in Dortmund und Erfurt (28.05.-01.06.). Koordination in Dortmund durch Michaela Hofmann sowie DGB als Gesamtkoordinator in Deutschland. Armutsnetzwerk will sich daran in Erfurt beteiligen.
  • Uwe, Lüneburg. War viel in Deutschland unterwegs. Schockierend das schlechte Bild der Selbstvertretung Wohnungsloser bei wohnungslosen Menschen auf der Straße. Mehr Informationen; zum Beispiel eine Broschüre
  • Hanne – Lore, Lüneburg: Basisarbeit ist wichtig. Alle Menschen sind Einzelstücke. Zugänge sollten eröffnet werden, keine Gängelung.
  • Daniel, Freistatt. Erfahrungen bei Hinz & Kunzt mit Strassenzeitungen, sowie Erfahrungen mit Online-Petitionen, Smartphones. Könnte sein Wissen weiter geben. Darüber hinaus Forderung in Hamburg: Öffnung der Notübernachtungen tagsüber, große Unterschriftensammlung.
  • Marcus, Hannover: Augenhöhe herstellen ist extrem wichtig, Menschen mit einbeziehen, zum Beispiel in seinem Radioprojekt
  • Markus, Neumünster: Mit Obdachlosen wird etwas gemacht, ein negatives Beispiel ist die Kampagne der Diakonie: „Unerhört, diese Obdachlosen“ von Präsident Lilie. Große Sozialkonzerne sind betriebsblind, es geht darum, dass Menschen von der Straße selbst aktiv werden
  • Stefan, Berlin: Der Besuch in Herzogsägmühle war sehr informativ, das Wohnungslosentreffen 2019 in einer anderen Region wird eine große positive Herausforderung.
  • Bernd, Nordhorn: Die Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe arbeiten langsam, sind oft schlecht informiert, die Leute kommen statt dessen zu ihm.
  • Dirk, Freistatt: Am 10./11. 03. 2018 gibt es in Bremen die Messe Draussen und dort einen Stand der Selbstvertretung Wohnungsloser, organisiert von der Freistätter Online Zeitung. Verstärkung ist gewünscht: Es melden sich: Norbert, Edewecht, Marcus, Hannover, Daniel, Freistatt, Bernd, Nordhorn, Uwe, Lüneburg. Timo koordiniert die Anwesenheitszeiten am WE.
  • Janine, Freistatt: Sie hat den Besuch in Herzogsägmühle sehr positiv erlebt, die Menschen sind sehr offen, das bietet viele Möglichkeiten.
  • Regina, Wien: Es gibt in Wien sehr viele Aktivitäten, allerdings werden mehr Informationen benötigt, da der email-Zugang sehr umständlich ist. Flyer werden benötigt. Norbert will sich mit anderen darum kömmern.
  • Harald, Aalborg: Durch Krankheit blieb viel Arbeit liegen, allerdings gibt es neuen Input auf der Hope-Webseite und auf der Facebook – Seite. Hat Kontakt zu Menschen aus der Slowakei, die zum Wohnungslosentreffen kommen könnten.
  • Hasso: Berichtet über die zwangsweise Unterbringung von wohnungslosen in Belgien. Menschen werden in aufgegriffen, ärztlich untersucht und in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe gegen ihren Willen über Nacht verbracht (NDR-Beitrag). Wir wollen nach recherchieren und dazu Stellung nehmen.
  • Karsten, Mainz: Projekt „Wohin mit dem wichtigsten Krempel bei Wohnungsverlust?“, schon einen Keller organisiert. Beteiligung von wohnungslosen Menschen an einem Marathon als Unterstützende; Kollegin Nathalie engagiert sich vielfältig für wohnungslose Menschen. Probleme mit dem Zugang zum Internet (Dauernutzer blockieren den Rechner in Bibliotheken).
  • Christine, Frankfurt: Wohnung, Zwangsräumung, Schulden, großer Protest, Anwalt verschleppt Angelegenheit. Will sich einbringen, ist für jedes Projekt zu haben.
  • Mirko, Frankfurt: Gesundheitlich angeschlagen, Erkältung, neue Perspektive, Teestube Jonas muss umziehen und sucht neue Räumlichkeiten.

5. Erwartungen

2018 03 GruppenarbeitAm Freitag Vormittag gibt es Arbeitsgruppen zu den Themen

  • Erwartungen an das Orga-Team
  • Erwartungen an die Gruppe / Teilnehmenden
  • Erwartungen an das Wohnungslosentreffen

Dazu wird gefragt:

  • Welche Erwartungen wurden erfüllt?
  • Welche Erwartungen sind offen?
  • Wo gibt es Unzufriedenheit?

Die Ergebnisse der Gruppenarbeit dazu werden nachgetragen

6. Struktur

Die Teilnehmenden befassen sich mit dem 2. Entwurf zur Struktur der Selbstvertretung Wohnungsloser, erstellt von Jürgen und Stefan (siehe Link). Eine entschiedene Kritik war, dass erneut vieles reglementiert werden soll. In der Diskussion wurde herausgearbeitet, dass eine Entwicklung stattgefunden hat. Das erste Wohnungslosentreffen wurde noch vollkommen vom Orga-Team vorbereitet und organisiert, das zweite schon unter großer Beteiligung der Teilnehmer von den Koordinierungstreffen mit einigen Schwierigkeiten, die Aufgabe des dritten Treffens ist bereits die Selbstvertretung Vereinter Wohnungsloser. Das allein stellt bereits eine erhebliche Weiterentwicklung und Herausforderung dar.
Weitere Verabredungen gab es nicht.

7. Informationen und Dokumentarfilm

Mit einer Fotopräsentation wurden erste Eindrücke aus Herzogsägmühle gezeigt (Lage, Platzansicht, Veranstaltungsort, Zeltplatz) (siehe Instagram)
Der Informationsfilm von Norberts Rucksackprojekt wurde gezeigt (siehe Youtube). Norbert erläuterte seine Vorgehensweise zum Schulprojekt.
Auf Anregung von Markus, Frankfurt kam Johanna Tschautscher aus Linz zu Besuch, stellt sich und ihre Arbeit vor und zeigt Ausschnitte aus ihrem Dokumentarfilm über ein Frauencamp in Kenia über Frauenrechte.
Sie erläuterte ihre Herangehensweise des Beobachtens und im Hintergrund bleibens mit einer grundsätzlichen Offenheit. Auf der anderen Seite ist ihr bewusst, dass die alleinige Anwesenheit einer Kamera schon eine Einflussnahme darstellt.
Hintergrund dieses Besuchs war die Frage, ob Johanna über das Wohnungslosentreffen einen Dokumentarfilm erstellen soll.
In der Debatte am kommenden Tag haben die Teilnehmenden festgelegt, dass Johanna zum Wohnungslosentreffen eingeladen werden soll, um gemeinsam mit der Gruppe einen Dokumentarfilm zu erstellen. Weiter vereinbart wird:
Johanna beobachtet am Montag die Gesamtsituation, macht am Dienstag Aufnahmen mit Einzelnen sowie der Frauengruppe und bietet am Mittwoch einen offenen Workshop an, in dem sie erste Filmsequenzen präsentiert und mit den Beteiligten das weitere Vorgehen bespricht. Ein weiterer Workshop ist für Freitag geplant. Weitere Finanzfragen zu den Produktionskosten müssen noch geklärt werden (Frank, Stefan).

8. Das Wohnungslosentreffen 2018

8.1. Mobilisierung

Zur Mobilisierung sollen folgende Materialien erstellt werden:A5 Broschüre mit 8 Seiten (2 DIN-A

  • 4-Seiten beidseitig bedruckt) in einer Auflage von 2.000 Stück
  • Anzeige für die Strassenzeitungen
  • Plakat für Versand in einer Auflage von 500 Stück

Die Broschüre soll Informationen enthalten über das bisher Geschehene im Projekt, über die Selbstvertr

etung, das Wohnungslosentreffen 2018, einige Fotos sowie Kontaktangaben enthalten sowie eine Kontakt-Postkarte zur Rückmeldung. Das Ziel ist, diese Broschüre interessierten wohnungslosen Menschen persönlich in die Hand zu drücken.

Termine für alles:

  • Fertigstellung Dokumente: 20.04.2018
  • Fertigstellung Druck: 30.04.2018
  • Fertigstellung Versand: 10.05.2018

Verantwortliche Gruppe: Norbert, Edewecht; Regina, Wien; Corinna, Pforzheim, Burkhard, Hannover; Uwe, Lüneburg; Stefan, Berlin.

8.2. Organisatorische Fragen

[Gruppe war: Daniel, Hwayda, Corinna, Hasso, Peter, Regina, Mike, Uwe und Hari]

Für die Organisation des Sommercamps 2018 sind folgende Arbeitsfelder und deren Mitarbeiter gefunden worden:

  • Anmeldung: Frank, Janine und Unterstützer
  • Scouts: Sie sollen die Gäste nach ihrer Anmeldung zu ihren Zelten/Zimmern begleiten und anfallende Fragen beantworten Uwe, Daniel, Micha, Peter, Marcus, Hannover, Ilse, Hanne Lore, Regina, Mike, Hasso
  • Orga – Büro
    - Büro: Corinna - Team muss noch ergänzt werden
    - Fahrdienstkoordination: Jürgen & Peter
    - Fahrer: Jürgen, Peter, Timo, Harald, Hanne-Lore, Stefan usw. nach Liste
    - Abreiseticket: Jürgen & Peter
    - Reisekostenerstattung: noch offen
  • Beschwerdestelle: Holger Blank, bestätigt (soll auf dem Plenum berichten)
  • Küche: Gesamtkoordination:  Catrin
    Unterstützung durch: Ilse, Micha, Hasso, Sisto und Hwayda (Gesundheitszeugnis Voraussetzung)
    Essensausgabe – Spätdienst (21.00 – 23.00 Uhr) Hasso und Micha, Waldbröl – in einer der Hütten.
    Der Getränkekühlschrank kommt ebenfalls in die Hütte
    Technik / Bühne – Technik Workshops (Flipcharts, Schreib-Malgeräte):
    - Mike, Jörn?, weitere Helfer herzlich willkommen
    - kleine Bethel-Bühne gewünscht, die Grüne Bühne macht störende Geräusche
  • Sanitäranlage / Dusche (Schließdienst): Hasso, Hannover, Micha, Waldbröl und Bernd, Nordhorn–
  • Waschmaschine – Regina, Wien
  • Ersthelfer: Rettungsmittel und Koffer kontrollieren und auffüllen. Zuständigke it: Catrin.
    - Alle Ersthelfer von 2017 haben für 2018 zugesagt (Liste siehe Archiv)
  • Betreuung von Hilfsbedürftigen:Bernd, Regina und Hannelore.
    - Bahnhöfe Diepholz und Nienburg wegen Aufzug checken!
  • Zelte: Evtl. 16 Stück werden durch das Torfwerk Dienstags aufgebaut.
    - Rasen wird vorher gemäht.
    - Donnerstag nach dem Camp erfolgt der Abbau, ebenfalls vom Torfwerk.
  • Dokumentation:
    - Keine Veranstaltung beginnt ohne Festlegung von Verantwortlichen für das Protokoll (können auch Fotos sein) Ggf. Protokollbogen einsetzen. - - Der Protokollbogen enthält Thema / Diskusionsstand der Veranstaltung / Vortrag und evtl. Materialbedarf.
    - Die Dokumentation ist nach Möglichkeit unmittelbar nach der Veranstaltung im Orga-Büro abzugeben. Referenten können gefragt werden, ob sie ihre Konzepte zur Verfügung stellen.
  • Übersetzungen: Programmteam muss definieren – was und wann übersetzt werden. Anforderung an das Orga-Team danach formulieren. Hilfe zur Konversation ---wer spricht eine Fremdsprache? - ermitteln.
    Zuständige: Aktuell zuständige Servicelotsen für Auskünfte können erkennbar für die Gäste sein.
  • Taschenlampen: Bei der Anmeldung sollen sog. 1,--€ Taschenlampen zur Wegleuchtung ausgegeben werden.

8.3. Programmstruktur

 Programm-Struktur 2018 - Planung

Wir wollen ein tägliches Plenum nach dem Frühstück ab 09:30 Uhr. Der Vormittag bleibt frei für das Plenum und alle Treffen, die sich vorrangig mit der Selbstvertretung Wohnungsloser befassen.
Motto des Treffens könnte sein: Wir verbessern die Welt – auf dem Weg zu einer Selbstvertretung!
Am Ankunftstag gibt es am Abend eine kurze Begrüssung aller Teilnehmenden sowie einen gemeinsamen Abend am Feuer. Die eigentliche Eröffnung erfolgt am Montag zum ersten Plenum. Wir wollen schon beim Frühstück mit Trommeln und persönlicher Einladung auf der Plenum aufmerksam machen und Menschen mitnehmen. Schwerpunkte sind das Willkommen für die Neueinsteiger, das Kennen lernen, das Vorstellen der bisherigen Erreichte und die bestehenden Gruppen.
Im Verlauf der Woche sollen die Bausteine

  • Gruppen und Beteiligte
  • Ressourcen
  • Botschaften
  • Struktur
  • Arbeits- und Zeitplan

bearbeitet werden.
Das Orga – Team (Frank, Janine, Jürgen, Stefan) und der ggf. dann schon gegründete Verein benötigen von der Versammlung eine Beauftragung zur Weiterarbeit.

Die Programmgruppe, bestehend aus Michael, Berlin; Hanne-Lore, Lüneburg; Jürgen, ANW; Ilse, Köln; Karsten, Mainz; Micha, Waldbröl; Stefan, Berlin; Frank, Freistatt vervollständigt die Programmplanung bis zum spätestens 20.04.2018 fertig, damit es abgestimmt und in die Broschüre und im Internet veröffentlicht werden kann.
(siehe auch Foto-Dokumentation)

9. sonstiges

Gemeinsam erstelltes Ergebnisprotokoll
Freistatt, 03.03.2018

aufgeschrieben von Stefan Schneider

Anlage 1

Aufruf: Aktuelle Kälte ist lebensgefährlich für obdachlose Menschen - ein Aufruf zur Hilfe

Die Selbstvertretung Vereinter Wohnungsloser
- möchte aufmerksam machen auf Menschen, die von der akuten Kältewelle bedroht sind und
- bittet darum, die Mitmenschen, die bedrohter Lage sind zu unterstützen und
- hat ein paar Anregungen erarbeitet, wie das konkret aussehen kann:
Wir brauchen keinen Alkohol & Mitleid. Wir brauchen Schlafsäcke, Zelte, Socken und warme Schuhe!
Etwas Warmes braucht der Mensch.
Obdachlose: Wer im Winter wegschaut lässt sterben!
Handwärmer aus der Apotheke retten Finger & und Körper!
Machen Sie die Augen auf!
Offene Kleiderständer können Wärme spenden!
Menschen sind Menschen: Seht hin, die Kälte kann töten. Bitte helft!
Wenn ich sehe ein Mensch friert wird mir auch eine Möglichkeit einfallen, eine Form von Wärme zu schenken!
Menschen brauchen Wärme!
Helfen - jetzt sofort!
Kälte ohne Hilfe ist Kälte ohne Wärme. Nur Kälte!
Ruft die 112, wenn ihr denkt, dass jemand hilflos ist!
Was hilft direkt? Wärme Suppe Mullbinden Hygieneartikel und die freundliche Nachfrage, ob jemand Hilfe möchte!
Lasst mal eure Hauseingänge aufgeschlossen!

Freistatt, 01.03.2018Aufgeschrieben auf dem Koordinierungstreffen der Selbstvertretung Vereinter Wohnungsloser vom 01.-04.03.2018 in Freistatt, Niedersachen von 30 akut wohnungslosen oder ehemals wohnungslosen Menschen aus Deutschland, Österreich und Kopenhagen und einigen Unterstützenden.
Schreiber: Norbert Brandt, Edewecht & Stefan Schneider, Berlin
siehe auch: https://wohnungslos.info/2018/03/aufruf-der-selbstvertretung-vereinigter-wohnungsloser-zur-winterhilfe/

Anlage 2:

Leserbrief zum Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen vom 28.02.2018 zum Thema Obdachlosigkeit: SPD: Kirchen müssen mehr tun
von Werner Franke und Janina Spörecke

Wenn man bei 15 Grad minus draußen ist und wegen der Kälte auch alle öffentlichen Räume zum Energiesparen dichtgemacht wurden, dann ist „aktionistisches Angehen“ für dieses „ temporäre Problem“ das Einzige, was Leben rettet.
Die Folge eines fehlenden Kältebusses kann für die Obdachlosen der Tod sein, während der sozialpolitische Sprecher der SPD Ratsfraktion Hannover die Personalkosten für den Bus fürchtet.
Dass Obdachlose Menschen kein menschliches Recht auf eine Wohnung haben, sondern in einem Sonderghetto Miniappartements bekommen sollen, hilft ihnen vielleicht auf die Beine, grenzt sie aber dauerhaft aus der Gemeinschaft aus.
In einer Massenunterkunft für Obdachlose die Nacht verbringen zu müssen, heißt, kaum Schlaf zu finden: Geräusche, Gerüche, Kommen und Gehen, auf seine Sachen aufpassen zu müssen, Streit aus dem Wege zu gehen. Diesen Stress hält nicht jeder aus, insofern ist es auch keine „bewusste Entscheidung auf der Straße zu schlafen“ sondern pure Not.

Die Selbstvertretung Vereinter Wohnungsloser hat dagegen einige praktische Vorschläge zur akuten Hilfe.

Wir brauchen keinen Alkohol oder Mitleid – wir brauchen Schlaf­säcke, Zelte, Socken, und wärmende Schuhe.Etwas Warmes braucht der Mensch.
Wenn ihr im Winter bei Obdach­losen wegschaut, können dadurch Menschen sterben.
Hand­wärmer aus der Apotheke retten Finger und Körper.
Machen Sie die Augen auf.
Offene Klei­der­ständer können Wärme spenden.
Menschen sind Menschen. Seht hin, die Kälte kann töten! Bitte helft!
Wenn ich sehe, dass ein Mensch friert, wird mir auch eine Möglich­keit einfallen um eine Form von Wärme zu schenken.
Menschen brauchen Wärme.
Helfen – jetzt und sofort.
KÄLTE OHNE HILFE ist Kälte OHNE WÄRME. Nur Kälte.
Ruft die 112, wenn ihr bemerkt, dass jemand hilflos ist.
Fragt euch: Was hilft direkt?
… Wärme, Suppe, Mull­binden, Hygie­ne­ar­tikel; eine freund­liche Nachfrage, ob jemand Hilfe möchte.
Lasst doch einmal eure Haus­ein­gänge aufge­schlossen.
www.wohnungslosentreffen.de

 

Entwurf: Struktur Selbstvertretung Vereinter Wohnungsloser
- prüfen, korrigieren, ergänzen vervollständigen -

Einreicher: Jürgen Schneider und Stefan Schneider, Stand 27.02.2018
2. Beratung:     Koordinierungstreffen 01.-04.03.2018, Freistatt
3. Beratung
& ggf. Beschlussfassung:     Vollversammlung Wohnungslosentreffen / Sommercamp 2018

1. Leitbild und Gründsätze

  1. Die Selbstvertretung Vereinter Wohnungsloser ist eine Plattform wohnungsloser und ehemals wohnungsloser Menschen, die sich auf den Weg gemacht haben. Sie engagiert sich für eine bessere Welt, die Überwindung von Armut, Ausgrenzung, Missbrauch, Entrechtung und Wohnungslosigkeit sowie für die Verbesserung konkreter Lebenssituationen. Sie hat sich das Motto gegeben: „Alles verändert sich, wenn wir es verändern!“
  2. Die Selbstvertretung Vereinter Wohnungsloser ist unterschiedlich und vielfältig. Sie besteht aus Gruppen, Vereinen, Einzelpersonen, Projekte, Initiativen, Unterstützende und Gleichgesinnte und will diese miteinander vernetzen. Sie arbeitet auf der Basis selbstbestimmter Regeln zusammen.
  3. Die Selbstvertretung Vereinter Wohnungsloser folgt der Überzeugung: Armut kennt keine Grenzen! Die Selbstvertretung ist offen für junge und alte Menschen, für alle Geschlechter, für Menschen mit  und ohne Behinderung, für Menschen jedweder Herkunft.
  4. Die Selbstvertretung Vereinter Wohnungsloser besteht aus
    - der Vollversammlung, die nach Möglichkeit jährlich stattfinden soll
    - den Koordinierungstreffen,
    - der Geschäftsstelle.

2. Vollversammlung

  1. Die Vollversammlung findet (nach Möglichkeit jährlich) in Form eines Wohnungslosentreffens bzw. eines Sommercamps statt.
  2. Die Vollversammlung ist zahlenmässig durch das jeweils zur Verfügung stehende Budget bzw. durch die Kapazitäten des Veranstaltungsortes begrenzt. Innerhalb dieses Rahmens sollen genügend Plätze für neue Teilnehmende und spontane Anmeldungen reserviert bleiben.
  3. Auf der Vollversammlung muss hinreichend Zeit zum Kennenlernen, Austausch, zum gegenseitigesn Informieren, Entwicklung von Positionen gegeben sein.
  4. Die Vollversammlung verabschiedet zu allen Fragen Grundsatzpositionen, Stellungnahmen, und Resolutionen.
  5. Die Vollversammlung tagt grundsätzlich im Plenum. Das Plenum wird (nach Möglichkeit extern) moderiert.
  6. Die Vollversammlung tagt grundsätzlich öffentlich.
  7. Die Vollversammlung entwickelt eine Charta. Die Charta beschreibt die Grundlagen der gemeinsamen Zusammenarbeit und beschreibt, wer dazu gehört, wer nicht dazu gehört und beschreibt Grundsätze Verhalten, Respekt, Verbindlichkeit (10 Goldene Prinzipien – wie gehen wir miteinander um). Aber das reicht noch nicht.
  8. Die Vollversammlung muss Aktionen, Projekte und Kampagnen anregen.
  9. Die Vollversammlung kann Arbeitsgruppen aller Art einsetzen, das können z.B. Gruppen für zeitlich begrenzte Projekte sein, aber auch Fachgruppen (z.B. Recht, Öffentlichkeitsarbeit, Politik, Vernetzungstechnik, Bauen und Wohnen)
  10. Die Vollversammlung kann Menschen aus ihrer Mitte mit konkreten Aufgaben beauftragen.
    Aufgaben können sein: Ansprechpartner für Anfragen von Aussen,
  11. Die Vollversammlung endet mit einem gemeinsamen Ergebnisprotokoll. Das gemeinsame Ergebnisprotokoll wird in einer offenen Arbeitsgruppe vorbereitet und vom Pĺenum verabschiedet.

3. Koordinierungstreffen

Hier ist noch gar nichts ….

4. Geschäftstelle

  1. Es gibt eine Geschäftsstelle. 
  2. (Die Geschäftsstelle besteht im Moment aus Jürgen, Frank, Stefan, Janine)
  3. Die Geschäftsstelle wird von der Vollversammlung beauftragt.
  4. Die Geschäftsstelle muss der Vollversammlung über ihre Arbeit Bericht erstatten.
  5. Die Geschäftsstelle gewährleistet den organisatorischen Rahmen der Selbstvertretung Vereinter Wohnungsloser.
  6. Die Geschäftsstelle der Selbstvertretung Vereinter Wohnungsloser benötigt eine (öffentliche) Finanzierung. Die Finanzierung muss mindestens abdecken:
    - die jährlichen Wohnungslosentreffen/ Sommercamps
    - die Koordinierungstreffen im Frühjahr und Herbst
    - ggf. die Arbeitsgruppentreffen
    - die Arbeit der Geschäftsstelle selbst
    - alle weiteren Sach- und Honorarkosten
  7. Zur Beantragung von Fördermitteln bedarf es einer gemeinnützigen (Förder-)körperschaft (zur Zeit geschieht dies über die Stiftung Bethel)

5. Berichts- und Informationsstrukturen

Zu klären: Wer berichtet an wen und wie wird es verteilt und veröffentlicht?
Soll in der Gruppe erarbeitet werden

Die Selbstvertretung Vereinter Wohnungsloser

- möchte aufmerksam machen auf Menschen, die von der akuten Kältewelle bedroht sind und
- bittet darum, die Mitmenschen, die bedrohter Lage sind zu unterstützen und
- hat ein paar Anregungen erarbeitet, wie das konkret aussehen kann:

  • Wir brauchen keinen Alkohol & Mitleid. Wir brauchen Schlafsäcke, Zelte, Socken und warme Schuhe!
  • Etwas Warmes braucht der Mensch.
  • Obdachlose: Wer im Winter wegschaut lässt sterben!
  • Handwärmer aus der Apotheke retten Finger & und Körper!
  • Machen Sie die Augen auf!
  • Offene Kleiderständer können Wärme spenden!
  • Menschen sind Menschen: Seht hin, die Kälte kann töten. Bitte helft!
  • Wenn ich sehe ein Mensch friert wird mir auch eine Möglichkeit einfallen, eine Form von Wärme zu schenken!
  • Menschen brauchen Wärme!
  • Helfen - jetzt sofort!
  • Kälte ohne Hilfe ist Kälte ohne Wärme. Nur Kälte!
  • Ruft die 112, wenn ihr denkt, dass jemand hilflos ist!
  • Was hilft direkt? Wärme Suppe Mullbinden Hygieneartikel und die freundliche Nachfrage, ob jemand Hilfe möchte!
  • Lasst mal eure Hauseingänge aufgeschlossen!

HelphomelessFreistatt, 01.03.2018

Aufgeschrieben auf dem Koordinierungstreffen der Selbstvertretung Vereinter Wohnungsloser vom 01.-04.03.2018 in Freistatt, Niedersachen von 30 akut wohnungslosen oder ehemals wohnungslosen Menschen aus Deutschland, Österreich und Kopenhagen und einigen Unterstützenden.

Schreiber: Norbert Brandt, Edewecht & Stefan Schneider, Berlin

siehe auch: https://wohnungslos.info/2018/03/aufruf-der-selbstvertretung-vereinigter-wohnungsloser-zur-winterhilfe/

- Arbeitsbesuch zur Vorbereitung in Herzogsägmühle, Bayern.

HZSM01Vom 13. bis zum 14. Februar 2018 war das Organisationsteam vom Projekt Wohnungslosentreffen, Frank Kruse, Janine Husmann, Jürgen Schneider und Stefan Schneider zu einem Arbeitsbesuch in Herzogsägmühle, Bayern.

Herzogsägmühle wurde 1894 als Arbeiterkolonie gegründet und ist heute eine soziale Einrichtung der Diakonie. Die Siedlung ist ein Ortsteil von Peiting im Landkreis Weilheim-Schongau etwa 80 km südwestlich von München. Träger ist der Verein Innere Mission München – Diakonie in München und Oberbayern.

Die Gruppe wurde begrüßt von Michl Schmid, dem Leiter des Bereich Berufliches Clearing und Tagesstruktur in Herzogsägmühle. Herzogsägmühle hat die Absicht, im Jahr 2019 – anlässlich des 125 jährigen Jubiläums der Einrichtung – das 4. Wohnungslosentreffen ausrichten.

Michl war bereits im Sommer 2017 Gast auf dem Wohnungslosentreffen in Freistatt und stellte dort kurz seine Einrichtung vor. Während der zwei Besuchstage ging es darum, Herzogsägmühle als Veranstaltungsort kennen zu lernen und anhand einer umfangreichen Checkliste zu klären, welche Voraussetzungen für die Durchführung eines großen Wohnungslosentreffens gegeben sind.

HZSM02Als zentraler Versammlungs- und Veranstaltungsort kann der 2009 erbaute Rainer-Endisch-Saal genutzt werden, der an einem Hang gelegen und von einem Teich umgeben ist. Gegenüber im Verwaltungsgebäude stehen weitere drei Gruppenarbeitsräume zur Verfügung sowie weitere Räumlichkeiten in anderen Häusern im Dorf. Etwa 200 Meter entfernt vom diesem Bereich kann auf der Wiese hinter dem Sportplatz gezeltet werden. In der kleinen Baracke am Ende des Sportplatzes könnten Menschen untergebracht werden, die nicht im Zelt übernachten können. Duschen und Toiletten wären in der neben dem Sportplatz gelegenen Turnhalle verfügbar. Als Zeitraum würde die erste Augusthälfte 2019 in Frage kommen.

In Herzogsägmühle gibt es einen Lebensmittelmarkt, ein Restaurant und eine Bushaltestelle mit regelmässigen Busverbindungen nach Peiting und Schongau. Ein Gästehaus wie in Freistatt existiert in Herzogsägmühle leider nicht. Ein flächendeckendes WLAN ist ebenfalls noch nicht vorhanden, soll aber im Verlauf des Jahres 2018 eingerichtet werden.

Die Hauptküche in Herzogsägmühle ist in der Lage, die Verpflegung im Verlauf der Woche bereitzustellen und auch die Essensausgabe zu gewährleisten. Der Fahrdienst von Herzogsägmühle ist in der Lage, eine Abholung von Peiting oder Schongau zu gewährleisten, in einzelnen Fällen auch von Augsburg oder München Flughafen.

HZSM03Insgesamt sind also gute Voraussetzungen dafür gegeben, dass 2019 das 4. Wohnungslosentreffen in Herzogsägmühle durchzuführen. Aufgrund der geografischen Lage des Standortes ist damit zu rechnen, dass verstärkt Menschen aus dem südlichen deutschsprachigen Raum Interesse an einer Teilnahme bekunden werden – und dass einigen anderen Menschen aus dem nördlichen Raum die Anreise ggf. zu weit sein wird.

Das Treffen wird mit Verpflegung, Reisekostenerstattung, Koordinierungskosten, Referenten- und Künstlerhonorare usw. mehrere zehntausend Euro kosten. Diese Gelder zu beantragen und bewilligt zu bekommen, wird eine der Hauptaufgaben des Jahres 2018 sein. V

Verabredet ist, dass Michl Schmid zusammen mit einer kleinen Gruppe am 3. Wohnungslosentreffen 2018 als Beobachter teilnehmen wird, um zu verstehen, an was alles gedacht werden muss, wenn es darum geht, ein Wohnungslosentreffen vorzubereiten und durchzuführen.

Unser Fazit: Herzogsägmühle ist ein hervorragender, gut organisierter Ort für ein Wohnungslosentreffen. Insbesondere der moderne Rainer-Endisch-Saal mit seiner offenen, lichtdurchfluteten Architektur bietet beste Voraussetzungen für eine positive, kreative Arbeitsatmosphäre. Die noch offenen Fragen können sicherlich bis 2019 gemeinschaftlich geklärt werden.

Stefan Schneider, Koordinator

Weblinks:

 

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